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Frage von unserer Benutzerin: 

Ich habe Mühe mit der Atmung wenn davon die Rede ist, den Bauchnabel und die Rippen nach oben und innen zu ziehen, weil ich ja dann nicht mehr tief ein und ausatmen kann oder dann nur Brustatmung mache (und im Yoga sollte man ja in den Bauch atmen?)
Antwort:
Da hast Du recht, dass die Atmung schwieriger wird, wenn man die Körpermitte aktiviert. In manchen Haltungen ist es aber äußerst wichtig, dass man die Mitte stabilisiert, so dass die Lendenwirbelsäule und der Kreuzbeinbereich geschützt werden. Wenn Du aber so ein Gefühl hast, dass Du gar nicht mehr oder nur äußerst mühsam atmen kannst, machst Du die Stabilisierung vielleicht zu viel, was oft passiert. So, mache 50% weniger und atme so tief wie Du kannst.
Die Atmung ist ein sehr interessantes Thema im Yoga. Es ist tatsächlich so, dass man beim Pranayama, den Atemübungen, und im Savasana, in der Endentspannung, möglichst tief in den Unterbauch atmen soll. Die Bauchatmung beruhigt körperlich, mental und emotional. Wenn aber die Yogahaltungen anstrengend werden oder man braucht Kraft oder Stabilisierung, wechselt man oft zur Brustatmung, in der der Brustkorb sich in jede Richtung ausdehnt. Die Brustatmung behält also die Kraft in der Körpermitte, weil die Atmung nicht mehr so tief in den Unterbauch fließen kann, und macht die Asana-Praxis stabiler.
In manchen Yoga-Richtungen, die sehr dynamisch sind, wie z.B. Ashtanga Vinyasa, wird nur die Brustatmung benutzt.

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