Unsere Hormone sind manchmal unsere Freunde, und manchmal auch unsere Feinde… Die meisten Menschen (ja, das Spiel der Hormone betrifft nicht nur die Frauen) leiden unter einem hormonellen Ungleichgewicht, das verschiedene Ursachen haben kann.

Zunächst muss man aber die Rolle der Hormone für unseren Organismus verstehen. Unsere Hormone sind kleinste chemische Boten des Körpers mit der Aufgabe, alle Funktionen unseres Körpers zu aktivieren (Wachstum, Stoffwechsel, Appetit, Muskelkontraktion, Sexualität usw.) Das Funktionieren aller dieser Systeme hängt also von der Arbeit der kleinen Hormone ab.

Was aber haben Hormone mit der Ernährung zu tun?

 

Wenn man sich schlecht ernährt – mit einem Übermaß an Zucker, Kohlenhydraten und schlechten Fetten – oder wenn unsere Nahrung arm an Proteinen und Mikronährstoffen ist, destabilisieren wir das endokrine System, also das Zusammenspiel der Organe, in denen die Hormone gebildet werden. Das bedeutet, dass unsere Hormone nicht mehr in der Lage sind, die Botschaften korrekt zu übermitteln. Die negativen Auswirkungen spüren wir.

 

3 Tipps, um das hormonelle Gleichgewicht durch die Ernährung zu fördern:

Photo: Framania /Pixabay

  • Viele gute Fette essenGesunde Fette sind ganz wichtig für die Produktion und Funktion unserer Hormone. Sie können zudem das Entzündungsniveau senken, unseren Stoffwechsel anregen und helfen, Gewicht zu verlieren. Beispiele für gute Fette sind Avocados, Olivenöl, Mandeln oder Nüsse.

 

 

  • Den Zuckerkonsum reduzierenEine Ernährung mit viel Zucker, vor allem mit industriellem Zucker, hat direkte Auswirkungen auf unser endokrines System. Wenn wir zu viel Zucker zu uns nehmen werden bestimmte Hormone wie das Insulin oder das Cortisol ebenfalls im Übermaß ausgeschüttet. Das kann zu Problemen mit dem Stoffwechsel führen, zu Angstzuständen oder nach einiger Zeit sogar zu Diabetes Typ II.

 

 

  • Super-Foods als Freund unserer HormoneEinige Supernahrungsmittel, wie Maca oder Ashwagandha (Schlafbeere) können zu wahren Verbündeten für unser hormonelles Gleichgewicht werden. Maca ist eine Wurzel peruanischen Ursprungs, die bereits seit Jahrhunderten verwendet wird. Die wohltuende Wirkung von Maca ist vielfältig: Sie reguliert die Hormonproduktion (Östrogen und Testosteron), erhöht die Libido und reduziert die Symptome der Wechseljahre. Ashwagandha kommt aus Indien und hat ebenfalls viele Vorteile: Sie regt unsere Schilddrüse an, bringt den Organismus ins Gleichgewicht und erhöht unsere Fruchtbarkeit. Beide werden überwiegend in Bioläden angeboten. Man kann sie ganz einfach morgens in den Smoothie mischen.

 

Photo: Elina Sirparanta

Yoga ist die perfekte Ergänzung dazu: Mit Yoga-Übungen können wir unsere Organe und die Drüsen anregen oder beruhigen, damit sie die Hormone optimal ausschütten.

 

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Adriana Aranzábal

Gesundheits-Coach

Ganzheitliche Ernährung – Meditation – Wellness

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